
Polizei Europameisterschaften in Lausanne
Am Samstag den 26.08.2006 fiel um Punkt 08:30 Uhr der Startschuss zu den Europäischen Polizeimeisterschaften im Triathlon.
Nachdem uns und den Deutschen Teilnehmern am Vortag beim Briefing die Kinnlade runterfiel da es auf einmal kein Windschatten - Rennen mehr war und wir bzw. ich keinen Aufleger mithatte. Aber es sollte sich eher als Glück herausstellen dass es ein Windschatten - Verbot gab, da ich ja eher ein besserer Radfahrer bin als Schwimmer.
Es war schon aufregend auf einer internationaler Strecke wo sonst nur die Vollblut Profis unterwegs sind starten zu dürfen.
Zum Start ging es auf einen Steg wir man ihn von den Weltcup Starts kennt. Wir durften jedoch vom Wasser aus starten. Nachdem die Wettkampfrichter alles kontrolliert hatten fiel der Startschuss und los ging es.
Zum orientieren war es schrecklich da die Sonne genau hinter den Bojen stand und es daher sehr spiegelte. Ich sah mich daher nur nach den anderen Schwimmern um und hoffte das die etwas mehr sahen als ich. Ich kam an diesem Tag sehr schwer in einen guten Rhythmus und kam auch nicht ganz so gut zurecht mit den riesigen Wellen die zu diesem Zeitpunkt am Genfer See herrschten.
Mit einer Zeit von 23:20 Minuten für die 1500 m (26. Platz nach dem schwimmen) bin ich so gesehen zufrieden. Kurz nach dem Ausstieg rief mir unser Mannschaftsführer zu dass der Renner Christian über eine Minute vor mir liegt.
Also gab ich in der langen Wechselzone gleich mal Gas. Der Neopren von WOOLF flutschte ganz gut runter und schon war ich mit dem Rad auf der wirklich sehr selektiven Strecke unterwegs. Wir durften vier Runden zu je 10 Km fahren wobei auf jeder zwei Anstiege warteten, einer mit 10 % und einer mit 4-5 %. Wer glaubt dass man sich dann ausruhen konnte der liegt ganz falsch, denn die Abfahrten gestalteten sich als sehr schwierig zu steuern. Immerhin gab es sehr enge Kurven und wechselnde Beläge zu meistern. Nur an manchen Stellen vermisste ich meinen Aufleger. Konnte aber Dank des guten Trainings dass man im Mühlviertel hat einige Plätze gut machen. (16. Platz nach dem Radfahren). Kurz vor dem letzten Berg noch ein Enervit zwischen die Zähne und ab in die Wechselzone (Wo ich nur 8 sec langsamer war als der schnellste Profi).
Auf der Laufstrecke, vier Runden zu je 2,5 Km, kam ich mir Anfangs sehr langsam vor. Dies war jedoch nur ein Trugschluss den ich konnte mich gleich zu Beginn an sehr gut an die vorderen Orientieren und lief von Läufer zu Läufer. In jeder Runde gab es Wasser aus der Flasche und so kam ich in einen sehr guten Laufrythmus. Es war schon ein sehr gutes Gefühl wenn man beim Laufen noch mal so richtig Gas geben kann.
So konnte ich mit einer Laufzeit von 35:38 Minuten auf den 10 Km auf dem super tollen 12. Platz finishen und erreichte somit als Bester Österreicher das Ziel nur 9 Minuten hinter dem Sieger aus Frankreich (Dieser startet übrigens bei der WM am nächsten Wochenende).
Also alles in allem ist mein Saison Highlight voll aufgegangen.
Ergebnisse: http://results.ultimate.dk/live/front/index.php?e=236&t=www&l=us